Riedputzete 2019

«Riedputzete» tönt ein bisschen nach Clean-up-day, es ging aber nicht um Abfallsammeln, sondern um wesentlich mehr Material. Die Zweitklässler nahmen die Herausforderung an, packten die Gabeln und stachen mutig zu — zum Teil auch an unpassenden Stellen...

In drei Gruppen ging's an die Arbeit: Eine Klasse oberhalb des Altersheims Spiegel, zwei Klassen beim Pistolenstand und eine im Tobel. (schön am Schatten, so lässt sich gut arbeiten)

Dieser Bericht handelt denn auch von der letzteren Gruppe, welche zwei Riedflächen zu räumen hatte von unansehnlichem, aber erstaunlich gut duftendem, geschnittenen Riedgras.

Samt Gabeln wurde nach der ersten Fläche per Velo zur zweiten verschoben, wobei die Regeln besagten, dass man nicht wie ein Ritter auf dem Velo sitzen soll — also Lanze nicht nach vorn. Dennoch wurde die Fahrt nach kaum 300 Metern unterbrochen, da ein frischgebackener Ritter seinem Pferd in den Hinterpneu gestochen hatte, was dieses mit kurzem Schnauben quittierte und dann nur noch unwillig vorwärts ging.

Für die Heimfahrt lieh sich der Betreffende das «Pferd» eines kleineren Ritters aus, welcher seinerseits einem Burgfräulein aufsitzen durfte. (das Bild sagt alles...)

Eine vernünftige Arbeitstechnik wurde, nach anfänglichem Chaos, zum Schlüssel für effizientes Vorankommen und sorgte bei der zweiten Riedfläche für erstaunlich schnelle Räumung. Massgeblich war auch der Znüni, der vorbeigebracht wurde und allgemeinen Zuspruch fand. An dieser Stelle daher ein grosses Dankeschön.

 

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