Hörnli-Action

Es war ein überraschender Entscheid, aber Wetter und Laune stimmten, also Schlitten packen und ab aufs Hörnli bevor der Schnee weg ist.

Dass es zuoberst sogar für eine Lawine reichte, ahnte keiner...

Zuerst waren die Schülerinnen und Schüler natürlich enttäuscht, denn gerade an diesem Tag war eine Geometrie-Prüfung angesagt, welche ja niemand verpassen wollte, doch sie versteckten diese heimliche Trauer sehr gut hinter strahlenden Gesichtern. Der begleitende (Geographie-)Lehrer zeigte dagegen eher Stirnrunzeln, also offensichtlich wurde, dass manche nicht wussten in welchem Kanton Steg lag oder ob man in Zürich umsteigen müsse.

Der Wegweiser versprach 1:30h Wanderzeit und die Schlittelpiste war unten erstaunlich schneefrei. Auch weiter oben konnte man regelmässig den Strassenbelag in Augenschein nehmen. Abschnitte im Wald dagegen waren pickelhart und versprachen eine gefährlich-schnelle Abfahrt. Es wurden dann gute 2 Stunden bis zum Panorama-Punkt mit einer perfekten Weitsicht und einem verdienten Getreideriegel. (oder war es doch eher Schokolade und Chips?)

Die Schneewächte am Osthang verleitete zu allerlei Unsinn: Schneeballschlachten, Rutschbahnen, Sprünge, Salti, künstliche Lawinen und das erfolgreiche tiefe Einstecken eines Schuhs, der wieder ausgegraben werden musste und fast den Zeitplan durcheinander gebracht hätte.

Die Abfahrt forderte netterweise keine Opfer und liess sogar den ausgefallenen Test vergessen. Einen Zug später als geplant fuhr die Bande wieder heimwärts.

 

 

Zurück