Klassenlager in Longbridge

Klassenlager Longbridge

Wie schon unsere zwei Parallelklassen waren auch wir für eine Woche in Aarburg im Englischlager. Vor unserer Abreise konnten wir uns unter dem Namen «Longbridge» trotz Informationen nicht viel vorstellen, darum war unsere Nervosität umso grösser. Denn wir hatten nicht den leisesten Schimmer, was uns dort erwarten würde.

Nach einer von Vorfreude geprägten Zugreise waren wir alle froh, endlich im Lagerhaus angekommen zu sein. Zu unserem Erstaunen lag das Haus in einem idyllischen, von Bäumen und einer Mauer umgebenen Park. Sofort wurden wir von der Lagerleitung mit einem herzlichen «welcome» begrüsst. Als wir unseren echten Namen gegen einen englischen ausgetauscht hatten, wurden wir von den Counselors (Betreuern aus Irland, Australien, England, USA, Kanada) in das «tough» (taffe) Programm eingeführt. Die vielen verschiedenen «activities»  führten dazu, dass wir uns kaum langweilten und mit der Zeit unsere abgegebenen Handys nur selten vermissten. Trotz des Yogas, Kochens, Bastelns, Pokern, Sport outdoor, Singen und vielem mehr fühlten sich einige unserer Mitschüler anfangs wie in einer sehr geschickt getarnten Handyentzugsklinik.

Die «language groups», in die wir unserem Sprachniveau entsprechend eingeteilt wurden, führten dazu, dass wir intensiv Englisch sprachen, unseren Wortschatz erweiterten und Gelerntes anwendeten. In den Lunch- und Dinner Breaks hatten wir die auch die Möglichkeit, uns mit verschiedenen Counselors auf Englisch zu unterhalten und mehr über ihre Herkunft und die Kultur ihres Landes zu erfahren. Wir wussten zum Beispiel nicht, dass es in Australien solch heftige Hagelfälle und Sandstürme gibt. Das leckere, aus den englischsprachigen Ländern stammende Essen, verstärkte die fremdländische Atmosphäre. Es fühlte sich an, als hätten wir unser Heimatland verlassen.

Ausser unserer Klasse und den Mitarbeitern war auch noch eine andere Klasse vor Ort, mit der wir uns nicht auf Anhieb verstanden. Das wendete sich jedoch im Laufe der Zeit zum Besseren. Diese Umstände führten dazu, dass uns der Abschied umso schwerer fiel. Unsere Wehmut linderte sich jedoch, als wir erfuhren, dass uns zwei der Betreuer bald besuchen würden.

Longbridge war eine lehrreiche und sich lohnende Erfahrung, die wir nur weiterempfehlen können.

Wir möchten uns bei Kate und den lieben Counselors für die schöne Zeit bedanken.

 

Andja Ira Hug, Désirée Mireille Bichsel und Alexandra Jaeger von der 3A

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